Adieu Kriminalamt, hallo Immobilienbranche: Wie MBA-Absolvent Alexander Ochs Unternehmer wurde

Lange Zeit war Alexander Ochs im Polizeidienst, bevor er endgültig in die Immobilienbranche wechselte. Mit seinem MBA-Studium an der Hochschule Burgenland stellte er die Weichen für diesen beruflichen Neustart. Heute ist er mit MOO Immobilien erfolgreich als Unternehmer tätig.


Herr Ochs, wie würden Sie Ihren Weg beschreiben: War das Ziel „Immobilien-Experte“ immer klar oder gab es einen entscheidenden Wendepunkt?

Den Weg würde ich als atypisch bezeichnen: Zehn Jahre war ich als Polizist tätig, die längste Zeit davon im Kriminalbereich. Es war eine für mich spannende und erfüllende Tätigkeit. Kurz nach der Absolvierung der Polizeischule wuchs in mir aber das Gefühl, dass ich mich weiterbilden will.

Ich war wirtschaftlich stark interessiert und spürte auch damals schon einen gewissen Unternehmergeist. Bei der Hochschule Burgenland wurde ich schließlich mit einem MBA-Programm in General Management fündig. Mir war wichtig, das im Studium erlernte Know-how in die Praxis einzubringen. Und so habe ich nach Abschluss des Fernstudiums zunächst aus Vorsorgegründen meine erste Anlegerwohnung in Wien erworben. Zwischenzeitlich hat sich dieses Portfolio auf 70 Wohnungen in Österreich, Deutschland und Zypern gesteigert. Das Studium war quasi der Startschuss für mein unternehmerisches Handeln.

Warum haben Sie sich damals genau für diesen Hochschullehrgang entschieden?

Als Polizist im Schichtdienst war es für mich einfach die optimale Form, um mich zeitlich und örtlich flexibel weiterzubilden.

Die Doppelbelastung aus Studium und Job war eine echte Bewährungsprobe. Da habe ich das Durchhaltevermögen gelernt, das mich heute als Unternehmer trägt.

Mit „MOO Immobilien“ haben Sie Ihr eigenes Unternehmen aufgebaut und wurden kürzlich als Top-Immobilienexperte gelistet. Welche Faktoren sind aus Ihrer Sicht ausschlaggebend für diesen Erfolg?

Ausschlaggebend sind mehrere Punkte: Eine gute Ausbildung schafft die Basis. Die sollte aber auch ständig erweitert werden. Was als nächstes zählt, ist ein starkes Netzwerk. Und persönliche Eigenschaften wie Zuverlässigkeit und Durchhaltevermögen. Und eine Familie, die hinter einem steht; vor allem in Zeiten, die schwierig erscheinen.

Unsere Gesellschaft braucht dringend Personen, die für sich selbst und ihre Mitmenschen Verantwortung übernehmen.

Welche Inhalte oder Kompetenzen aus dem Studium konnten Sie konkret beim Aufbau Ihres Unternehmens anwenden?

Definitiv Buchhaltung und Bilanzierung sowie immobilienrechtliche und -wirtschaftliche Kenntnisse. Und Organisationslehre hilft mir im Umgang mit meinen Mitarbeitenden.

Im Studium war Selbstorganisation sehr gefragt. Diese Fähigkeit habe ich im MBA-Programm perfektioniert und hilft mir heute als Unternehmer enorm.

Mussten Sie sich im Studium einer bestimmten Herausforderung oder Situation stellen?

Die Doppelbelastung aus Studium und Job war eine echte Bewährungsprobe. Da habe ich das Durchhaltevermögen gelernt, das mich heute als Unternehmer trägt.

Gab es während Ihrer Studienzeit Begegnungen mit Lehrenden oder Mitstudierenden, die Ihren Blick auf die Wirtschaft nachhaltig geprägt haben?

Es gab einen regen fachlichen Austausch mit Mitstudierenden. Unter den Lehrenden ist mir DDr. Martin Stieger besonders erinnerlich. Sein Zugang war neben der Theorie stets auf die Praxis ausgerichtet, was mir einen Mehrwert gab.

Wo merken Sie heute im beruflichen Alltag am deutlichsten, dass sich das Fernstudium für Sie ausgezahlt hat?

Im Studium war Selbstorganisation sehr gefragt. Diese Fähigkeit habe ich im MBA-Programm perfektioniert und hilft mir heute als Unternehmer enorm.

Was würden Sie Menschen raten, die darüber nachdenken, sich beruflich weiterzuentwickeln oder ein eigenes Unternehmen zu gründen?

Ich würde ihnen raten, dass sie es einfach TUN sollen. Unsere Gesellschaft braucht dringend Personen, die für sich selbst und ihre Mitmenschen Verantwortung übernehmen.


Fotocredits: Firmenportraits: Scheer a moment; Familienportrait: Der Urheber verzichtet auf die Nennung.


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